Präventionskonzepte initiieren

Kennen Sie folgende Fragen:

  • Wie schaffen wir ein Konzept, das eine bunte und vielfältige Jugendarbeit oder Unternehmenskultur unterstützt, statt einengt?
  • Wie können sich Kinder, Jugendliche, Mitarbeitende an einem Schutzkonzept beteiligen? 
  • Was schreibt man in ein Sexualpädagogisches Konzept?
  • Wie gehen Sie mit Verdachtsfällen um? Was ist eigentlich eine Riskoanalyse? 


Vielleicht spüren Sie den Wunsch nach klaren Konzepten. Gleichzeitig wissen Sie, wie komplex der Alltag ist und wie schnell Themen wie Schutz unter Zeitdruck geraten können. Ich unterstütze Sie darin, ein Schutzkonzept zu entwickeln, das nicht nur auf dem Papier steht, sondern von allen getragen wird – passend zu den Bedürfnissen Ihrer Organisation. Dabei gehen wir praxisnah und lösungsorientiert vor: Vom ersten Gespräch über die Analyse bis hin zur Umsetzung. Ich kenne die Probleme in der Praxis aus Erfahrungen der Mitarbeitendenführung und Kinder und Jugendarbeit. 

Stellen Sie sich eine Organisation vor, in der jedes Teammitglied weiß, was zu tun ist, und in der Kinder, Jugendliche, Auszubildende oder Mitarbeitende spüren, dass sie wirklich sichere Freiräume haben.  

Ich unterstütze Sie darin: 

  • Ihre Haltung zu finden und zu formulieren
  • Ihre Werte in Handlungsoptionen und Worte umzusetzen
  • Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende in den Prozess einzubinden
  • Das Konzept strukturell in Ihrer Organisation zu verankern
  • Beschwerdemanagement, Riskoanalyse, Partizipation, sexuelle Bildung, Fortbildung, Intervention und Verhaltenskodex als Teile des Schutzkonzeptes zu entwickeln


Rechte und Schutz sind untrennbar miteinander verbunden. Sie entwickeln ein "Schutz- und Rechte Konzept". 


Hier finden Sie eine Beispielstruktur einer Schutzkonzeptentwicklung für Kinder und Jugendliche in einer Gemeinde mit Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitenden: 

 

Prozessgestaltung einer Konzeptionsentwicklung 


Als Grundlage für die Empfehlungen zur Erarbeitung des Schutzkonzeptes sind die Ergebnisse mehrerer Studien eingeflossen. Durch die Beteiligung aller Akteure schafft der Prozess eine breite Akzeptanz und Praxisorientierung. Es entsteht ein auf Ihre Organisation zugeschnittenes Konzept. Für die Erarbeitung veranschlage ich 12 bis 18 Monate. 

1. Sensibilisierung des Leitungsgremiums zum Thema sex. Gewalt und Kindeswohlgefährdung 

Informationsvermittlung, Inhaltliche Auseinandersetzung und Sensibilisierung zum Thema sexuelle Gewalt. Leitungsgremien haben die Verantwortung für die Reglementierung von Fehlverhalten Ehren- und Hauptamtlicher Mitarbeitenden. Sie brauchen Wissen und eine innere Haltung zu diesem Thema.
 
 2. Analyse der bestehenden Schutzkonzepte und des Bedarfs 

- Gespräche über Ziele und Visionen 

- Analyse der Strukturen – z.B.: Sind Zuständigkeiten klar geregelt? 

- Besuche der Gruppen, Gespräche mit Ehrenamtlichen 

3. Schulungen: 

- Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen (ab Jugendgruppenleiter) 

- Schulung Helfer*innen und junger Mitarbeiter*innen (Kinder und Jugendliche von 12 bis 15 Jahren) 

4. Erstellung von Risikoanalysen 

- Evaluation von bestehenden Risikoanalysen 

- Erstellung von Risikoanalysen für Einzelne Gruppen, Veranstaltungen oder Freizeiten unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen

5. Erarbeitung mit einer Lenkungsgruppe und der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: 

- Beschwerdeverfahren 

-  Handlungsplan 

- Selbstverpflichtungserklärung 
- Verhaltenskodex

-  Sexualpädagogisches Konzept 

- Schritte zur Implementierung des Konzeptes 

6. Zusammenstellung und Verschriftlichung der mit allen Entwickelten Bausteine 

- Verschriftlichung des Konzeptes 

- Prozessgestaltung 
 

7. Fachberatung der Dienst- und Fachaufsicht 

Vermittlung von präventiven Interventionsmöglichkeiten der Dienst und Fachaufsicht 

8. Aufgabenprofile  

Gespräche über Aufgabenprofile in Bezug auf Kinderschutz für Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen. (Was sind Aufgaben des Sekretariats, der Leitung, der Dienst und Fachaufsicht, der Mitarbeitenden und der Ehrenamtlichen?) 

9. Schulungen aller Haupt- und Ehrenamtlichen zum neuen Konzept 
- Vorstellung des Konzeptes in den Kinder- und Jugendgruppen

- Praxistest: Wo sind Nachbesserungen nötig? 

- Vermittlung von Kenntnissen 

- Ansprechpartner*innen der Organisation vorstellen 

Weitere Beratungsangebote 

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